Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin ist eines der größten Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland. Die Kernaufgaben des DIW sind anwendungsorientierte Grundlagenforschung, wirtschaftspolitische Beratung und das Bereitstellen von Forschungsinfrastruktur. In einer Studie haben zwei Forscher des DIW die Einkommen von Absolventen in 70 Studienfächern und Ausbildungsberufen untersucht. Juristen schneiden demnach im Vergleich gut ab.
Grundlage der ausgewerteten Daten sind die Daten des Mikrozensus, also der „kleinen Volkszählung“ zwischen 2005 und 2008; sie beziehen sich auf die Absolventengehälter in allen Altersgruppen, nicht nur auf Einstiegsgehälter.
Danach sieht das Ranking der lukrativsten Studiengänge gemessen an dem Netto-Jahreseinkommen in Euro folgendermaßen aus:
Männer:
Zahnmedizin | 40.205,73 | ||||
Medizin | 36.952,05 | ||||
Betriebswirtschaftslehre | 34.494,43 | ||||
Jura | 32.990,03 | ||||
Wirtschaftsingenieurwesen | 31.208,20 | ||||
Volkswirtschaftslehre | 30.297,97 |
Frauen:
Zahnmedizin | 32.247,92 | ||||
Medizin | 27.797,20 | ||||
Jura | 26.100,86 | ||||
Lehramt | 23.940,09 | ||||
Verwaltungswissenschaften | 22.457,86 | ||||
Betriebswirtschaftslehre | 20.805,37 |
Die gesamte Studie kann auf der Seite des DIW Berlin abgerufen werden.